„Krisen sind Chancen“



Das Projekt „Krisen sind Chancen“ – Unterstütztes soziales Engagement (USE)“ richtet sich an Lübecker Bürger/innen, die aufgrund einer psychischen Störung in psychiatrischer oder psychotherapeutischer Behandlung ware oder sind und die Lebenskrise dazu nutzen wollen, sich durch ein ehrenamtliches Engagement neu zu orientieren.

Die Vermittlung an den ePunkt erfolgt über den jeweils behandelnden Nervenarzt, Psychotherapeuten oder das psychiatrische Stationsteam.

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Projektablauf und Höhepunkte

Die Unterstützung beim Suchen und Finden eines ehrenamtlichen, sozialen Engagements erfolgt durch eine sozialpädagogische Fachkraft des ePunkt.
Die möglichen ehrenamtlichen Tätigkeiten bieten sehr unterschiedliche Erfahrungsräume und Gestaltungsmöglichkeiten: Teils sind sie verbunden mit intensivem sozialem Kontakt (z.B. Verteiler bei der Lübecker Tafel) teils mit vergleichsweise geringer sozialer Interaktion ( z.B. Markieren von Wanderwegen ), z.T. ist mehr als 10stündiges wöchentliches Engagement erwünscht und möglich, z.T. geht es nur um gelegentliches Vorlesen im Seniorenheim. Es gibt personenbezogene Freiwilligenarbeit („Sprachpartner“) aber auch Wissensspenden (z.B. Erstellung einer Website für eine kleine Umwelt-Initiative).
Insgesamt kooperieren etwa 70 Verbände mit dem ePunkt, so dass durch eine spezifische Vermittlung die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass das ehrenamtliche Engagement passt und nachhaltig ist, insbesondere, wenn anfängliche Enttäuschungen oder Beziehungskonflikte moderiert werden können und der Tätigkeitsrahmen vorher klar definiert und kommuniziert worden ist.
Die weitere Begleitung des/der Freiwilligen folgt einem festgelegten, auf den individuellen Verlauf zugeschnittenen Konzept unter Einschluss von Unterstützungsgesprächen und einer Telefon-Hotline. Die sozialpädagogische Fachkraft ist auch Ansprechperson für die Einsatzstelle.