Der Projektbeirat trifft sich zur 5. Sitzung in Berlin

Acht Personen stehen vor einer Steinwand. In der Mitte steht ein Roll-up mit dem Titel des bagfa-Modellprojekts

Zum fünften und letzten Mal kamen die Mitglieder des Beirats im Projekt „Sensibilisieren, Qualifizieren und Begleiten: Freiwilligenagenturen als inklusive Anlauf- und Netzwerkstellen für Engagement weiterentwickeln“ der bagfa am 13. Mai 2019 zu ihrer jährlichen Sitzung in Berlin zusammen.

Gleich zu Beginn des Tages blickte der Beirat gemeinsam mit bagfa-Geschäftsführer Tobias Kemnitzer, und Projektleiterin Lisa Schönsee auf die vergangenen Projektjahre und die verschiedenen Highlights zurück. Direkt im Anschluss stellte Prof. Martina Wegner, Beauftragte mit der Evaluation des Projekts, die Ergebnisse der im Februar 2019 durchgeführten Abschlussbefragung unter Freiwilligenagenturen vor. In der anschließenden Diskussion über die Herausforderungen und Erfolge des Projekts, waren sich die Beteiligten einig, dass mit dem Projekt eine breite Sensibilisierung für das Thema Inklusion im Feld der Freiwilligenagenturen erreicht werden konnte. Die Bandbreite der daraus hervorgegangenen Inklusionsprozesse in den Agenturen vor Ort bewegt sich von ersten Maßnahmen zum Abbau von Barrieren in bestehenden Angeboten und Strukturen über das Erproben neuer Engagementformate von Menschen mit und ohne Behinderungen bis hin zur Beantragung und Durchführung mehrjähriger Projekte mit dem Ziel, das Engagement von Menschen mit Behinderungen zu fördern und strukturelle Veränderungen zu etablieren. Ein mit Blick in die Zeit nach dem Ende des bagfa-Modellprojekts besonders erfreuliches Ergebnis der Abschlussbefragung war, dass sich einige Freiwilligenagenturen ganz konkret vorgenommen haben, sich auf den Weg zur inklusiven Freiwilligenagentur zu machen.

Nach der Mittagspause stand erneut die Jury-Entscheidung über die Preisträger/innen des bagfa-Inklusionspreises auf der Tagesordnung. Drei Ideen von Freiwilligenagenturen wählten die Beiratsmitglieder aus dem Pool der Bewerber/innen für die Auszeichnung mit dem Preis aus. Er wird im Rahmen der Abschlussveranstaltung „Inklusion ist kein Projekt“ am 3. Juni öffentlich verliehen. 

Abschließend bedankte sich Tobias Kemnitzer bei den anwesenden Beiratsmitgliedern für Ihre langjährige Beratung und Unterstützung des Projekts und betonte die Bedeutung und den großen Wert der Expertise der Kolleginnen und Kollegen für den guten Projektverlauf.